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10.04.2020

Positive Signale für einen Quartiersbus für Marmstorf und Langenbek

ioki

ioki in Lurup als Vorbild für weitere Stadtteile.

Noch unmittelbar vor dem Corona-bedingten Shutdown hatte die SPD-Bezirksfraktion einen Antrag zur Bussituation in Marmstorf und Teilen von Langenbek in die Bezirksversammlung eingebracht, der noch in der Februarsitzung beschlossen wurde.

So weist in Marmstorf insbesondere der südöstlich des Dorfkerns befindliche Siedlungsbereich (Hitzenbergen / Garbersweg) sehr lange Wege zu einer Bushaltestelle (bis zu 1,4 km) auf. Auch in Langenbek werden die Fußwege weit, wenn man nicht in der Nähe der Winsener Straße oder Gordonstraße wohnt. Dies gilt auch für Menschen, denen das Laufen schwerfällt, wie beispielsweise Bewohner und Bewohnerinnen des Altenheims am Frankenberg. Da die vorhandenen Straßen oft nicht so breit sind bzw. auch von Pkw zugeparkt sind, wäre dort der Einsatz von normalen Bussen nur schlecht möglich. Auch ist die Nachfrage möglicherweise als nicht so groß einzuschätzen.

Vor diesem Hintergrund hatte die SPD-Fraktion eine Prüfung angeregt, ob man in diesen Bereichen nicht einen Kleinbus als Quartiersbus einsetzen kann, wie es an anderen Stellen der Stadt auch geschieht.

Hoffnung für die Bewohnerinnen und Bewohner der betreffenden Gebiete macht nun die Antwort der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI). Sie teilt mit, dass im Zuge des Hamburg-Taktes für den Buchholzer Weg, den westlichen Abschnitt des Rönneburger Kirchweges und die Straße am Frankenberg eine Erschließung mit StadtBus-Linien vorgesehen ist.

Für die Gebiete des östlichen Rönneburger Kirchwegs bis zum Herbert-Thörl-Weg und die Siedlung Garbersweg/Hitzenbergen ist dies zwar nicht geplant, da die Besiedelung sehr dünn sei. Die BWVI ist der Auffassung, dass in diesen Bereichen flexible Angebote wie z.B. On-Demand-Angebote wie Ioki oder Moia geeignet sein könnten. Aber die BWVI hat die Anregung aufgenommen, im weiteren Verlauf auch den Einsatz von Quartiersbussen in diesen Bereichen zu prüfen.

Dazu der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Bezirksfraktion Frank Wiesner: ”Das ist zunächst einmal eine gute Nachricht für die Bewohnerinnen und Bewohner am Buchholzer Weg, am westlichen Rönneburger Kirchweg und am Frankenberg, da mit dieser Antwort absehbar ist, dass dort die benötigte Busanbindung kommen wird. Für die anderen Gebiete bedeutet es leider, dass weiter gewartet werden muss bis die in Hamburg laufenden Erprobungen mit Quartiersbussen und sogenannten On-Demand-Angeboten abgeschlossen ist.”